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	<title>jwschoop.de &#187; Politisches</title>
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		<title>Parteien, bel&#252;gt uns! Wir wollen es so</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 21:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>j.w. schoop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag NRW]]></category>
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		<description><![CDATA[Jetzt den Eindruck zu erwecken, Unternehmen bek&#228;men f&#252;r ihre Parteispenden abseits von R&#252;ttgers Nordrhein-Westfalen-CDU keine Gegenleistung ist heuchlerisch. Wer J&#252;rgen R&#252;ttgers und die CDU f&#252;r ihren offenen und transparenten Umgang mit den Spendengeldern verurteilt, f&#246;rdert nur die Verlogenheit in der deutschen Politik.
Das mag jetzt den einen oder anderen &#252;berraschen: Aber alle Parteien pflegen ihre Spender! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jetzt den Eindruck zu erwecken, Unternehmen bek&#228;men f&#252;r ihre Parteispenden abseits von R&#252;ttgers Nordrhein-Westfalen-CDU keine Gegenleistung ist heuchlerisch. Wer J&#252;rgen R&#252;ttgers und die CDU f&#252;r ihren offenen und transparenten Umgang mit den Spendengeldern verurteilt, f&#246;rdert nur die Verlogenheit in der deutschen Politik.</strong></p>
<p>Das mag jetzt den einen oder anderen &#252;berraschen: Aber alle Parteien pflegen ihre Spender! Ab dem ersten Euro gibt es einen Dankesbrief mit Spendenbescheinigung. Bei gr&#246;&#223;eren Betr&#228;gen selbstverst&#228;ndlich auch einen Dankesch&#246;n-Anruf – je h&#246;her die Summe, desto wichtiger der Dankende. Kein Parteivorsitzender wird einem Spender von mehreren tausend Euro einen Gespr&#228;chswunsch abschlagen. Das lernen die Schatzmeister der Ortsverb&#228;nde schon in den einf&#252;hrenden Fundraising-Seminaren der Ebert-, Adenauer- und Naumannstiftung. Verhaltensregel Nummer 1: Man muss eine enge, pers&#246;nliche Bindung zum Spender aufbauen und den Spender bei Bedarf an die Stellen vermitteln, ben denen sie geh&#246;rt werden sollten.<span id="more-302"></span></p>
<p>Unternehmen und reiche Einzelspender bekommen f&#252;r ihr Geld genau eines zur&#252;ck: Die Aufmerksamkeit der M&#228;chtigen. Sie k&#246;nnen keine L&#246;sungen ihrer Probleme kaufen. Aber sie k&#246;nnen sie den Wahlkandidaten vortragen und ihren Fokus m&#246;glicherweise ein klein wenig verschieben. Das gilt in jeder Partei. Aufmerksamkeit ist das ganze Kapital der Kandidaten. Damit werden nicht nur Spender belohnt, sondern auch tatkr&#228;ftige politische Unterst&#252;tzer und einfache Wahlkampfhelfer.</p>
<p>In den USA geht man mit dem Thema viel offener um: Wer im Wahlkampf 2008 mit Barack Obama speisen wollte, musste 28.500,00 $ auf den Tisch legen. Und das als einer unter hunderten anderen Teilnehmern. Um direkt beim Kandidaten zu sitzen, musste man ein Vielfaches davon investieren. Aktuell sammelt Obama spenden nicht mehr f&#252;r sich selbst, sondern f&#252;r ihm politisch nahestehende Kandidaten f&#252;r die Kongresswahlen im Herbst. Deshalb ist sein Wert etwas gefallen: F&#252;r 15.000,00 $ darf man sich gemeinsam mit ihm fotografieren lassen. 1,000.00 $ bezahlt man, um seiner Rede lauschen zu d&#252;rfen und dabei Cocktails zu schl&#252;rfen. Es ist ganz genau klar, was man f&#252;r seine gro&#223;z&#252;gige Unterst&#252;tzung zur&#252;ckbekommt.</p>
<p>Das gilt in der deutschen Politik nicht. Hier gibt es keine klaren Regeln, was einem Spender f&#252;r eine wie gro&#223;e Spende zusteht. &#220;ber die Gegenleistung kann das Wahlvolk nur spekulieren. Dass die Parteien offen erkl&#228;ren, was sie ihren Spendern bieten, ist ein Beitrag zu mehr Ehrlichkeit in der deutschen Politik. Das zu kritisieren, ist nicht mehr als die Forderung an unsere Politiker, weiterhin einen verlogenen Umgang mit Spenden zu pflegen.</p>
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		<title>„Ich will kiffen, sch*** auf die Schwachen“</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 19:04:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>j.w. schoop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Weiche Drogen]]></category>

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		<description><![CDATA[Millionen junge Menschen kiffen, ohne dass es ihr Leben ruiniert. Millionen Menschen haben Drogen genommen oder nehmen Drogen, ohne davon abh&#228;ngig zu werden. Millionen Menschen gelingt es jeden Tag, sich schon mit Alkohol jegliche W&#252;rde wegzutrinken. Trotzdem verbietet die Regierung den Besitz von weichen Drogen. Zu Recht.
Die meisten Kiffer sind keine Abh&#228;ngigen, die mit Schwei&#223;perlen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Millionen junge Menschen kiffen, ohne dass es ihr Leben ruiniert. Millionen Menschen haben Drogen genommen oder nehmen Drogen, ohne davon abh&#228;ngig zu werden. Millionen Menschen gelingt es jeden Tag, sich schon mit Alkohol jegliche W&#252;rde wegzutrinken. Trotzdem verbietet die Regierung den Besitz von weichen Drogen. Zu Recht.</strong></p>
<p>Die meisten Kiffer sind keine Abh&#228;ngigen, die mit Schwei&#223;perlen auf der Stirn vom Entzug, verzweifelt auf der Suche nach dem n&#228;chsten Joint um runtergekommene Bahnh&#246;fe und in Innenst&#228;dten vagabundieren. Den h&#246;chsten Anteil an Konsumenten weicher Drogen findet man nicht im Prekariat. Man findet ihn unter Studenten. Menschen, denen man den verantwortungsvollen Umgang damit durchaus zutraut und aus denen gew&#246;hnlich trotz Drogenkonsum etwas wird. Umso schwerer wiegt der Grundrechtseingriff: Es steht dem Staat nicht zu, dem Einzelnen etwas zu untersagen, was nur ihn selbst betrifft und das dazu noch mit &#252;berschaubar negativen Konsequenzen. Eine Studie fragt, ob Studenten ihr Studium schon einmal wegen Alkohol- oder Drogenkonsums vernachl&#228;ssigt h&#228;tten: Ein nicht insignifikanter Teil sei schon einmal deshalb zu sp&#228;t zu einer Vorlesung gekommen. Wenn das der Ma&#223;stab f&#252;r staatliche Verbote ist, dann gute Nacht. F&#252;r den Gro&#223;teil der Menschen sind Drogen kein Problem.<span id="more-254"></span></p>
<p>Es geht allerdings auch anders: Es gibt Menschen, f&#252;r die (jeder) Drogenkonsum existenzbedrohend wird und die dadurch zu Junkies werden, f&#252;r die es kein Leben und keine W&#252;rde mehr gibt. Wenn man &#252;ber die Schw&#228;chsten in unserer Gesellschaft redet, dann geh&#246;ren diese Menschen unzweifelhaft dazu. Sie sind diejenigen, die unserer aufrechten Solidarit&#228;t bed&#252;rfen. F&#252;r uns andere geht es bei dem Thema um einen <strong><em>Freiheitsverzicht</em></strong>: Weil wir wissen, dass sie andere in den Abgrund st&#252;rzen, auch wenn sie uns keine Probleme bereiten, sind wir bereit, das Verbot von Rauschmitteln zu akzeptieren. Eine Gesellschaft, die Drogen legalisiert, hat jenes solidarische Gef&#252;hl mit den Schwachen verloren.</p>
<p>In einem Klima der gesellschaftlichen Akzeptanz von Drogen, dem jeder Schritt in Richtung Legalisierung zuarbeitet, wird es immer selbstverst&#228;ndlicher, mit ihnen in Ber&#252;hrung zu kommen. Ohne gesellschaftliche Verurteilung, werden immer mehr Menschen in Situationen kommen, in denen sie einfach ausprobieren oder sie als akzeptierte Ausflucht erkennen. Immer noch wird die &#252;bergro&#223;e Mehrheit damit wunderbar klarkommen. Es mag sogar f&#252;r diese als Gewinn empfunden werden. Aber nur um den Preis des Niedergangs anderer, schwacher, die eigentlich unserer Solidarit&#228;t bed&#252;rfen.</p>
<p>Man sollte sich da auch nichts vormachen: Auch ein Vertrieb und Verkauf unter staatlicher Kontrolle ist ein gewaltiger Schritt zu mehr Akzeptanz. Die &#196;chtung von etwas, was in hoher Qualit&#228;t vom Staat selbst vertickt wird, l&#228;sst sich in einem staatsgl&#228;ubigen Land wie Deutschland nur schwerlich aufrecht erhalten. Die hohe Qualit&#228;t des Stoffs als Staatsziel festzuschreiben, ver&#228;ndert ein Land. Ebenso die staatlichen Methadon-Programme: Als Hilfe beim Ausstieg aus der Drogensucht mit Ersatzstoff sind sie v&#246;llig gescheitert. Die Verf&#252;gbarkeit von Drogen f&#252;r Abh&#228;ngige insgesamt hat sich allerdings deutlich verbessert. Daran &#228;ndert auch eine noch so kontrollierte Abgabe nichts. Das zus&#228;tzliche staatliche Angebot hat sich seine eigene, zus&#228;tzliche Nachfrage geschaffen.</p>
<p>Wenn ausschlie&#223;lich Junkies Drogen kaufen w&#252;rden, es g&#228;be in Deutschland keine: Die Nachfrage w&#252;rde nicht ausreichen. Es g&#228;be keinen ausreichend gro&#223;en Markt und damit keine fl&#228;chendeckende Verf&#252;gbarkeit zu Spottpreisen.</p>
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		<title>Arm und Reich: Der Abstand schrumpft</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 00:18:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>j.w. schoop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>
		<category><![CDATA[Reichtum]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch nie war der Abstand zwischen Arm und Reich in Deutschland geringer und er schrumpft sogar noch weiter. Die Brutto-L&#246;hne entwickelten sich zwar in den letzten Jahren auseinander, aber das sind virtuelle Werte. Entscheidend ist, was man abseits der Statistiken von diesem Geld f&#252;r einen Lebensstil finanzieren kann, und da n&#228;hern sich Arm und Reich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Noch nie war der Abstand zwischen Arm und Reich in Deutschland geringer</strong> und er schrumpft sogar noch weiter. Die Brutto-L&#246;hne entwickelten sich zwar in den letzten Jahren auseinander, aber das sind virtuelle Werte. Entscheidend ist, was man abseits der Statistiken von diesem Geld f&#252;r einen Lebensstil finanzieren kann, und da n&#228;hern sich Arm und Reich immer mehr an.</p>
<p>Einen guten VW Golf bekommt man f&#252;r 25.000 Euro. Man kann aber auch das Vierfache, also 100.000 Euro f&#252;r einen Mercedes der S-Klasse ausgeben. Im Geldwert ein enormer Unterschied, in der Funktion nicht. Beide bringen einen solide von einem Ort zum anderen. Der gr&#246;&#223;te Unterschied, der auch Einfluss auf die reale Lebensgestaltung hat, ist, ob man sich ein Auto leisten kann oder nicht. Die Trennung zwischen Arm und Reich liegt also in den folgenden Fragen: &#220;ber welche G&#252;ter verf&#252;gen Reiche, &#252;ber die Arme nicht verf&#252;gen? Und gibt es da immer mehr G&#252;ter, w&#228;chst also der Abstand, oder werden es weniger, was hie&#223;e, dass der Abstand schrumpft?<span id="more-134"></span></p>
<div class="content_main_box"><img src="http://www.jwschoop.de/wp-content/themes/jws2/images/content_right_links_top.jpg" alt="" title="" class="content_right_links_top"/>
			<div class="content_main_box_link"><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,678397,00.html" target="_blank">Zahl der Armen in Deutschland wächst rasant</a> (Spiegel Online)</div><div class="content_main_box_link"><a href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E7872825357F8445182179AA518182C35~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Armutsrisiko steigt mit der Kinderzahl</a> (FAZ.net)</div><div class="content_main_box_link"><a href="http://www.welt.de/news/article6437023/Ein-Viertel-der-jungen-Deutschen-lebt-unterhalb-der-Armutsgrenze.html" target="_blank">Ein Viertel der jungen Deutschen lebt unterhalb der Armutsgrenze</a> (WELT.de)</div>
			<img src="http://www.jwschoop.de/wp-content/themes/jws2/images/content_right_links_bottom.jpg" alt="" title="" class="content_right_links_bottom"/></div><p>Im Jahr 2000 betraf das noch eine Vielzahl von Haushaltsger&#228;ten: Mikrowellen, Trockner und Geschirrsp&#252;ler waren in fast allen Haushalten mit einem Nettoeinkommen von 5.000 Euro vorhanden. In Haushalten mit einem Nettoeinkommen von unter 1.300 Euro dagegen waren sie selten. 2007 sah das mittlerweile ganz anders aus: Hatten 2000 noch nur 14 Prozent der armen Haushalte einen Geschirrsp&#252;ler, sind es mittlerweile &#252;ber 37 Prozent. Statt 36 Prozent haben mittlerweile 56 Prozent eine Mikrowelle. W&#228;hrenddessen gibt es bei den Reichen kaum Verbesserung. 2000 hatten bereits 85 Prozent einen Geschirrsp&#252;ler. 89 Prozent sind es im Jahr 2007. Die armen Haushalte holen in gro&#223;en Schritten auf. [1]</p>
<p>2000 noch Luxus: Computer, Handys und Internetanschl&#252;sse. Auch hier die gleiche Entwicklung: Hatten 2000 nur 7 Prozent der armen Haushalte einen Internetanschluss, waren es 2007 schon 39 Prozent. 14 Prozent hatten 2000 ein Mobiltelefon. &#220;ber 64 Prozent sind es 2007. Computer haben mittlerweile mehr als 54 Prozent der armen Haushalte. 2000 waren es noch 25 Prozent. In den reichen Haushalten, war all dies schon 2000 weit verbreitet. Die Abstand zwischen Arm und Reich in konkreten G&#252;tern schrumpft abseits der Statistiken in gewaltigen Schritten.</p>
<p><strong>Luxus ist das Bed&#252;rfnis von morgen</strong><br />
Zufall? Es gibt &#214;konomen, die diese Entwicklung f&#252;r einen Automatismus halten. Neue Kenntnisse und ihre Auswirkungen verbreiten sich nur langsam. Prozesse sind nicht von Anfang an perfekt, sondern verbessern sich im Laufe der Zeit. Was dann dazu f&#252;hrt, dass G&#252;ter immer billiger und damit f&#252;r mehr Menschen erreichbar werden. Es sei sogar die Voraussetzung f&#252;r Fortschritt, dass es direkt am Anfang, wenn das neue Produkt noch unerschwinglich teuer ist, eine Nachfrage gibt, damit es sp&#228;ter f&#252;r die Massen erschwinglich wird. Der Reichtum weniger ist also die Voraussetzung f&#252;r den Wohlstand aller. Friedrich August von Hayek beschreibt das in &#8220;Die Verfassung der Freiheit&#8221; so:</p>
<blockquote><p>In jeder Phase dieses Prozesses wird es immer viele Dinge geben, die wir schon herzustellen wissen, die aber noch zu teuer sind, als dass sie f&#252;r mehr als einige wenige geboten werden k&#246;nnen. In einem fr&#252;hen Stadium k&#246;nnen sie nur mit einem Aufwand an Mitteln erzeugt werden, der das Vielfache des Anteils am Gesamteinkommen ausmacht, der bei ann&#228;hernd gleicher Verteilung auf die wenigen entfiele, die daraus Nutzen ziehen k&#246;nnten. Zuerst ist ein neues Gut gew&#246;hnlich &#8220;die Laune einer Elite, bevor sie ein Bed&#252;rfnis des Publikums wird und zum Notwendigen geh&#246;rt. <strong>Denn der Luxus ist das Bed&#252;rfnis von morgen</strong>.&#8221; &#220;berdies werden neue Dinge f&#252;r den Gro&#223;teil der Menschen oft nur verf&#252;gbar, <strong><em>weil</em></strong> sie eine Zeitlang der Luxus der Wenigen waren. [2]</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;<br />
<a class="a_link" href="http://www.amazon.de/gp/product/3161486285?ie=UTF8&amp;tag=jwschoopde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3161486285">&#8220;Die Verfassung der Freiheit&#8221; – Bei amazon kaufen »</a></p>
<p>&nbsp;<br />
<span style="color: #999999;">[1] <a href="https://www-genesis.destatis.de/genesis/online" target="_blank">Ausstattungsgrad laufende Wirtschaftsrechnung des statistischen Bundesamtes</a><br />
[2] Friedrich August von Hayek: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3161486285?ie=UTF8&amp;tag=jwschoopde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3161486285">Die Verfassung der Freiheit</a></span></p>
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		<title>Klimakatastrophenleugner!!!</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2007 00:29:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>j.w. schoop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist eine unumst&#246;&#223;liche Tatsache: Das Klima ver&#228;ndert sich. Es hat sich immer ver&#228;ndert. Das ist die einzige Konstante seit 4,5 Milliarden Jahren. Und noch eine unumst&#246;&#223;liche Tatsache: Der Mensch ver&#228;ndert das Klima. Seit dem das erste mal Buschmenschen in den Steppen Afrika ein Lagerfeuer entz&#252;ndeten, nehmen wir unentwegt Einfluss auf das Klima.
Das Klima hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine unumst&#246;&#223;liche Tatsache: Das Klima ver&#228;ndert sich. Es hat sich immer ver&#228;ndert. Das ist die einzige Konstante seit 4,5 Milliarden Jahren. Und noch eine unumst&#246;&#223;liche Tatsache: Der Mensch ver&#228;ndert das Klima. Seit dem das erste mal Buschmenschen in den Steppen Afrika ein Lagerfeuer entz&#252;ndeten, nehmen wir unentwegt Einfluss auf das Klima.</p>
<p>Das Klima hat sich immer ver&#228;ndert. <strong>Bis heute! Heute</strong> haben Politiker, ja Politiker, Konzepte entwickelt, mit deren Hilfe sie den Klimawandel f&#252;r immer stoppen k&#246;nnen! Wir sind Gott!<span id="more-44"></span></p>
<p><strong>Und das ist der Punkt an dem man eigentlich kritisch werden muss.</strong></p>
<p>Sehen wir das doch einmal auf das Offensichtliche: <strong>Das Klima wird sich weiter ver&#228;ndern</strong>. CO2-Aussto&#223; hin oder her. Es wird sich unaufhaltsam weiter ver&#228;ndern. Ob  zu unseren Gunsten oder Ungunsten, ist einzig eine Frage des Standpunkts.</p>
<p>Seien wir weiter realistisch: <strong>Die realen Auswirkungen eines Klimawandels bemerken wir in Europa durch Kursanstieg bei Bikini-Produzenten und sinkende Heizkostenrechnungen. </strong>Wer ein kuscheliges Eigenheim hat und &#252;ber unseren Wohlstand verf&#252;gt, der kommt mit jedem Klima klar. Der muss nicht einmal allzu flexibel sein.</p>
<p>Kommen wir zu dem wirklichen Problem des Klimawandels. <strong>Das wirkliche Problem des Klimawandels sind 5 Milliarden Menschen in Armut</strong>. 5 Milliarden Menschen k&#246;nnen Klimawandel egal in welche Richtung nicht so locker nehmen wie wir. Sie k&#246;nnen nicht einmal das Klima, das wir jetzt mit unseren Milliarden verteidigen, locker nehmen. Ihr Leben ist voll von existenziellen Bedrohungen</p>
<p>Wenn wir diese Milliarden nehmen, um diese Menschen in die Lage zu versetzen, den Wohlstand zu erreichen den wir erreicht haben, dann erreichen wir auch, dass sie genauso solide klar kommen mit den Wandlungen des Klimas wie wir.</p>
<p><strong>Mit sauberem Wasser, einem wetterfesten Haus und einem BAT IIb-Job interessiert das Klima nur noch bei der Auswahl des Urlaubsziels.</strong></p>
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